ACT: Akzeptanz-und Commitmenttherapie

 In Allgemein

In der Ergotherapie wollen wir Sie ins Handeln und in Betätigung bringen. Die ACT ist eine unser Angebot erweiternde Therapiemethode, die darauf abzielt trotz z.B. chronischer Schmerzen, psychischer Erkrankungen etc., flexibel handeln zu können.

Es gibt jedoch Barrieren, die das Erreichen ihrer Ziele erschweren und verhindern, dass sie erfolgreich sind.

Alltagsorientiertes Arbeiten

In der ACT analysieren wir Ihre Werte (das was aktuell in ihrem Leben besonders wichtig ist) und entwickeln daraufhin für Sie bedeutungsvolle Ziele und Handlungen. Im Anschluss schauen wir uns die tatsächlichen Barrieren an, diese sind meist immer wieder auftauchende Denkmuster:

„Ich kann das nicht.“

„Ich werde andere enttäuschen.“

„Ich bin nicht gut genug.“

„Ich bin es nicht wert.“

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Eine positive Sichtweise schaffen

Unsere Barrieren bestehen meistens darin, dass wir gegen diese unangenehmen Gefühle und Empfindungen ankämpfen. Jedoch müssen wir akzeptieren, dass z.B. chronische Schmerzen, eine Erkrankung oder wiederkehrende Denkmuster zu uns gehören. Wenn wir dies tun und uns entscheiden unsere Ziele trotz negativer Gefühle zu verfolgen, kommen wir ins Handeln und können uns weiterentwickeln, anstatt immer wieder an die gleichen Grenzen zu stoßen.

Akzeptanz ist der Schlüssel zum Handeln

In der Therapie nutzen wir Achtsamkeitsübungen, um im Hier und Jetzt zu bleiben. Grübeln über die Vergangenheit oder Sorgen über die Zukunft lassen uns starr werden, Akzeptanz der aktuellen Situation, Achtsamkeit und Distanz zu unseren Gedanken bringen uns in die Aktivität.

Lassen sie uns gemeinsam einen Schritt zurücktreten und ihre inneren Saboteure entlarven, um ins flexible Handeln zu kommen!

Wie sie zu uns finden

Die ACT wird sowohl im Rahmen der Einzel-, als auch in der Gruppentherapie angeboten. Wenn wir Sie neugierig gemacht haben oder Sie Fragen haben, können Sie hierKontakt mit uns aufnehmen.

Und jetzt sind Sie dran!

Es gibt eine ganz schöne Übung aus der Akzeptanz und Commitment-Therapie die verdeutlicht wie Gedanken uns manchmal einengen und einschränken. Wir laden Sie ganz herzlich ein, einfach mal kurz mitzumachen. Sie brauchen nichts weiter als 5 Minuten Zeit (und Ihre Hände!).

„Stellen Sie sich vor, Ihre Hände sind Ihre Gedanken und vor Ihnen im Raum, wo auch immer Sie gerade sind, ist Ihr ganzes Leben, alles was Sie gerne tun möchten, die Menschen, die Sie lieben, die Dinge, die Sie gerne tun und auch die nervigen, die Sie tun müssen oder sollten. Nun legen Sie die Hände (= Gedanken) vor Ihre Augen und schauen Sie mal, wie viel von Ihrem Leben, von dem Raum, Sie noch sehen können und stellen Sie sich vor, Sie möchten in diesem Zustand, mit den Händen direkt vor dem Gesicht, mit den Menschen in Ihrem Leben interagieren, Dinge erledigen etc. Ganz schön schwierig oder gar unmöglich, oder? So ist das in etwa, wenn die Gedanken so stark sind, dass man mit ihnen verschmilzt oder an ihnen festhängt. Nun nehmen Sie die Hände ein paar Zentimeter vom Gesicht weg. Was können Sie sehen? Was können Sie so tun? Wahrscheinlich schon viel mehr als vorher, trotzdem noch nicht ganz optimal… Dann nehmen Sie die Hände schrittweise immer weiter von Ihrem Gesicht weg und achten darauf, wie viel mehr Sie sehen können und tun könnten, wenn die Gedanke etwas weiter weg wären. Schließlich legen Sie die Hände auf dem Schoß ab oder lassen Sie sie entspannt herunter hängen. Nun können Sie wahrscheinlich alles sehen im Raum, in Ihrem Leben. Sie könnten mit den Menschen etwas unternehmen, Sie können Dinge erledigen etc.

Wichtig ist aber, dass die Hände, also die Gedanken, gar nicht ganz weg sind. Es geht also gar nicht unbedingt darum, die Gedanken komplett los zu werden, sondern eher darum, sich so von diesen zu distanzieren, dass man in der Lage ist, andere Dinge wieder zu sehen und zu tun.“

Wenn Sie jetzt das alles erst einmal gelesen haben, dann empfehle ich Ihnen, es trotzdem noch mal zu machen, mit den Händen vor Ihrem Gesicht. Es fühlt sich viel eindrücklicher an, wenn man es gemacht hat und nicht nur davon gelesen hat. Probieren Sie es aus!

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